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Thermometer sind für den Grill- und BBQ-Fan nicht wegzudenken. Ob Pulled Pork, Roastbeef oder ein Steak: mit einem Grillthermometer wird das Fleisch auf den Punkt gegart. Kein Wunder, dass sich viele Hersteller auf diesem Sektor taumeln. Ich wollte neben den überall bekannten Maverick-Thermometern mal eine günstige Alternative aus Fernost testen: das Inkbird IRF-2S – ein Funkthermometer.Thermometer sind für den Grill- und BBQ-Fan nicht wegzudenken. Ob Pulled Pork, Roastbeef oder ein Steak: mit einem Grillthermometer wird das Fleisch auf den Punkt gegart. Kein Wunder, dass sich viele Hersteller auf diesem Sektor taumeln. Ich wollte neben den überall bekannten Maverick-Thermometern mal eine günstige Alternative aus Fernost testen: das Inkbird IRF-2S – ein Funkthermometer.

Marina von Inkbird hat mich vor wenigen Wochen angeschrieben und gefragt, ob ich Interesse an einem Produkttest hätte – warum nicht? Ich entschied mich für ein Funkthermometer mit zwei Temperaturfühlern. Das Inkbird IRF-2S ist momentan für ca. 40 EUR zu erhalten, es gibt aber immer wieder mal Aktionen, bei denen es noch günstiger geht. Schauen wir uns das Thermometer mal im Detail an:

Features
 - Funkreichweite bis zu 300 m im Freien
 - °C / °F -Anzeige
 - Genauigkeit von ±1°C
 - 3 Sensoren im Lieferumfang enthalten (2x Fleisch, 1x Garraum – jew. 1,50 m lange Kabel)
 - Temperatur von 0 – 300 °C
 - Countdown und Count-Up-Timer
 - Diverse Alarmeinstellungen
 - Hintergrundbeleuchteter LCD-Bildschirm
 - Halterung für Rost
 - 4x AAA-Batterien benötigt (2x Sender, 2x Empfänger) – nicht im Lieferumfang enthalten
 - Bedienungsanleitung auf Englisch

Der Sender
Der Sender funktioniert ganz einfach und hat nur eine Taste. Mit dieser lässt sich das Gerät an- und ausschalten (Taste länger gedrückt halten) oder von °C auf °F und umgekehrt verstellen. Alle 5 Sekunden wechselt der angezeigt Wert im LCD Display von Fühler 1 auf Fühler 2. Der Sender kann mit dem ausklappbaren Fuß aufgestellt werden, jedoch wäre an dieser Stelle ein Haken o.ä. geschickter, um ihn an einem Haken am Grill zu fixieren.

Der Empfänger
Der Empfänger hat insgesamt 7 Tasten, die teilweise doppelt belegt sind. Die ON/OFF bzw. Licht-Taste schaltet das Gerät bei langem Drücken an/aus, bei kurzer Betätigung die Hintergrundbeleuchtung (orange) an/aus. Mit einem kurzen Druck auf Mode/Timer wechselt man von Sensor 1 auf Sensor 2 und kann mit den „Pfeil oben“ und „Pfeil unten“-Tasten die gewünschten Temperaturen einstellen. Mit einem langen Druck lassen sich Timer-Einstellungen vornehmen.

Mit MEAT/CLEAR kann mit einem kurzen Druck die Fleischsorte ausgewählt werden: GBEEF (Rinderhack), GPOUL (Geflügelhack), Beef (Rind), VEAL (Kalb), CHCKE (Hühnchen), Pork (Schwein), LAMB (Lamm), Fish (Fisch). Die Timer-Einstellungen können mit einem langen Drücker zurückgesetzt bzw. gelöscht werden.

Bei Betätigung (lang) von Taste/°C/°F wechselt man die Temperatureinheit. Mit kurzem Drücken dieser Taste kann der Gargrad gewählt werden. Bei einer gewählten Fleischsorte stehen die entsprechenden Gargrade zur Auswahl: done, well, medium, medium rare und rare. Eine Definition der verschiedenen Temperaturen liegt der Bedienungsanleitung bei.

Mit SET/ST/SP kann im OVEN-Mode durch langes Rücken eine Mindest- und Maximaltemperatur eingestellt werden. In den anderen Modi startet man mit einem kurzen Drücken der Taste den Timer.

Das Inkbird im Test
Der Sender wird mit den Sensoren verbunden. Dabei kann man wählen, ob man zwei Sensoren für Kerntemperatur oder jeweils ein Sensor für Kerntemperatur und Garraumtemperatur verwenden möchte. Egal, ob man nun den Sender oder den Empfänger zuerst einschaltet, die Geräte finden sich sehr schnell, was bei anderen Geräten (z.B. Maverick 732) nicht der Fall ist. Die beiden Sensoren am Empfänger-Gerät werden dann programmiert: Fleischsorte, Gargrad, Temperatur, Temperaturbereich für Garraum. Das Inkbird meldet sich direkt mit einem Piepton, wenn z.B. die Garraumtemperatur unter den definierten Bereich fällt, zusätzlich leuchtet das Display – ebenso, wenn die Kerntemperatur erreicht ist. Das Ergebnis kann sich auf alle Fälle sehen lassen, das Thermometer hat seine Arbeit super erledigt.

Pro und Contra
+ hohe Reichweite
+ stabiles Gehäuse
+ Sender und Empfänger in beliebiger Reihenfolge anschaltbar
+ lange Kabel für Sensoren
= Aufsteller der beiden Geräte nicht sonderlich stabil
- Display seitlich nicht lesbar
- Bedienung nicht intuitiv

Fazit
Das Inkbird IRF-2S funktioniert tadellos und überzeugt mit einer hohen Reichweite, genauen Messergebnissen und einem robusten Gehäuse. Die Sensoren haben ausreichend lange Kabel, so dass sie flexibel eingesetzt werden können. Das LCD-Display ist leider nur frontal gut sichtbar, von der Seite kann man die Werte nur schwer erkennen. Die Aufsteller könnten etwas stabiler sein, erfüllen jedoch ihren Zweck. Durch die Doppelbelegung der Tasten tut man sich anfangs etwas schwer. Nach zwei, drei Grillsessions versteht man das Gerät und es sollte dann auch ohne Bedienungsanleitung (leider nur auf Englisch) gut bedienbar sein. Im Preis-Leistungsverhältnis schneidet das Inkbird sehr gut ab, von daher kann ich es empfehlen!

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