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Keramik-Grillschale von Ur-Topf

Alufolie möchte eigentlich niemand auf seinem Grill sehen, bzw. man versucht es zu vermeiden, wenn irgendwie möglich. Ur-Topf bietet Grillschalen aus Keramik an, die eine interessante Alternative zu Alu-Grillschalen sein könnten. Wir haben die Keramikplatte getestet…

Ur-Topf vertreibt diverse Keramikprodukte für den Grill. Wie der Name schon sagt, ist natürlich auch ein Topf im Programm. Dieser ist quasi ein Dutch Oven aus Keramik. Neben verschiedenen Topf-Modellen (Größe und Farbe), gibt es auch zwei Grillschalen im Shop: rechteckig und rund. Für einen Test wurde mir die runde Keramik-Grillschale zur Verfügung gestellt.

Die Grillschale im Detail
Die Grillschale hat einen Durchmesser von 34 cm und ist 3 cm stark. Die Keramik bringt 2,2 kg auf die Waage. Auf der Oberseite ist die Platte geriffelt und bietet genug Platz, um Fleischsaft aufzufangen. Die Keramik wurde so heiß gebrannt, dass die Schale bedenkenlos im Lagerfeuer und natürlich im Grill und Ofen eingesetzt werden kann.

Grillen auf der Keramikschale
Um die Möglichkeiten der Schale testen zu können, habe ich sie für einen ersten Test in meinem Outdoorchef Rover 570 Kugelgrill eingesetzt. Der Grill wurde auf ungefähr 250 °C aufgeheizt. Die Keramikschale ließ ich im geschlossenen Grill für ca. 15 Minuten über direkter Hitze auf Temperatur kommen. Die Schale bietet natürlich große Vorteile, wenn stark mariniertes Grillgut im Spiel ist, weil die Marinade nicht in die Glut tropfen kann! Also standen großzügig marinierte Nackensteaks und Schweinebauch auf dem Plan. Ebenso gab es mit Cheddar gefüllte Champignons, marinierte Zucchinischeiben, grobe Bratwürste und Ćevapčići mit Fetakäse – eine kunterbunte Mischung. Nachdem das Fleisch aufgelegt ist, hört man am Zischen, dass die Platte sehr heiß ist. Für eine schöne Kruste bzw. ein Branding durch das Riffelmuster hat es leider nicht gereicht. Das Gemüse wurde super – es fällt auch nichts durch den Rost – ein großer Vorteil. Auch das Ćevapčići gelang recht gut, die Bratwurst dagegen hätte mehr direkte Hitze benötigt. Grundsätzlich gelingt eine gute Bratwurst sowieso nur auf dem Grill, weniger in einer Pfanne oder auf einer Grillplatte. Trotzdem war ich recht zufrieden mit dem Gesamtergebnis!

Für einen weiteren Test wollte ich nochmal ein Steak testen, und zwar bei höherer Temperatur, also einer heißeren Keramikplatte. Dieses Mal erhitzte ich den Grill auf ungefähr 300 °C. Die Platte wurde wieder für 15 Minuten über direkter Hitze aufgeheizt. Das Fleisch (Rumpsteak und Schweinekotelett) wurde vorab gesalzen und dann auf die Platte gelegt. Die Kruste war akzeptabel, aber lange nicht so wie vom Grillrost oder einen Stahlplatte. Das Ergebnis war trotzdem ein saftiges und leckeres Stück Fleisch, nachdem es im indirekten Bereich des Grills gargezogen wurde.

Gelingt Gemüse? Dafür wollte ich eine bunte Gemüsemischung in der Schale zubereiten. Das Gemüse wurde vorab mit Öl und Gewürzen mariniert. Die Platte wieder kurz auf dem Grill aufgeheizt, wurde das Gemüse unter mehrmaligen Wenden angebraten. Super ist auch, dass sich der Saft bzw. das Olivenöl in der Schale sammelt. Mit einem Brot lässt sich dieser Saft aufsaugen und zusätzlich genießen. Das Gemüse war ein voller Erfolg – Gemüse in Kombination mit einer Aluschale oder -folie gehört somit der Vergangenheit an.

Fazit
Die Vorteile der Keramik-Grillschale liegen klar auf der Hand: zum einen muss der Umweltaspekt betrachtet werden. Die Platte ist eine super Alternative zu den Einweg-Aluschalen und schont somit die Umwelt. Auch haben Aluschalen nicht gerade den besten Ruf und gelten in Kombination mit Marinaden als gesundheitsgefährdend. Ein weiterer Vorteil: es tropft keine Marinade oder Öl in die Glut, auch das Grillgut selbst läuft keine Gefahr ins Feuer zu fallen. Die Schale ist super einfach zu reinigen und kann sogar in die Spülmaschine gestellt werden. Auch als Warmhalteplatte macht sie auf dem Tisch eine gute Figur. Gerade für Gemüse und mariniertes Fleisch finde ich die Grillschale sehr nützlich. Rindersteaks grille ich dann doch lieber direkt über der Glut, was definitiv eine schönere Kruste erzeugt. Ingesamt ist die Keramikschale von Ur-Topf aber ein tolles Gadget, was immer wieder sehr sinnvoll eingesetzt werden kann.

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