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Unboxing & Inbetriebnahme Timberline

Hier stelle ich euch den Traeger Timberline 1300 Pelletsmoker vor, den ich bereits im Januar 2017 bei der BBQ-Scout GmbH in Bad Salzuflen vorbestellt habe. Guido Pieper, Geschäftsführer von BBQ-Scout, hat mich vorab super beraten und die Wahl fiel dann schließlich auf den Timberline 1300, obwohl dieser später als sein kleiner Bruder, der Timberline 850, gelaunched wurde. Die Wartezeit hat sich aber gelohnt…

In diesem Beitrag zeige ich euch im Detail alle Infos von der Anlieferung, über den Aufbau bis zur Inbetriebnahme des Smokers. Sobald ich den Pelletsmoker ausführlich getestet habe, wird es einen separaten Bericht dazu geben.

Anlieferung, Verpackung & Lieferumfang
Der Pelletsmoker wird natürlich per Spedition zugestellt. Diese sollte sich (normalerweise) vorab telefonisch melden, so dass der Anliefertermin abgesprochen werden kann. In meinem Fall bekam ich leider keine telefonische Info, die Anlieferung hat aber trotzdem geklappt. Der Karton des Timberline 1300 steht auf einer Einwegpalette, die auf einer Euro-Palette verzurrt ist. Am besten lässt man das Packstück also schon vom Spediteur an den Ort stellen, an dem der Smoker montiert werden soll.

Der Timberline ist sicher verpackt und hat den langen Transport von den Staaten über die BBQ-Scout GmbH zu mir sicher überstanden. Alle Anbauteile waren nochmal extra mit (Polster-) Folie eingewickelt und im Packstück selbst wurden alle Zwischenräume mit Schaumstoff oder Styropor ausgelegt. Auch im Inneren des Grills wurde das Zubehör sicher verstaut – da kann nichts passieren!

Neben dem Grill inkl. aller Anbauteile werden natürlich Aufbauanleitung, eine Betriebsanleitung, ein Quickstart-Guide zum Einrichten des Netzwerks und ein Rezeptbuch mitgeliefert. Diese Dokumente sind jedoch alle auf Englisch. Die deutschen Dokumente sollen aber auch bald verfügbar sein. Im Lieferumfang ist ein Temperaturfühler zur Messung der Kerntemperatur enthalten, das mit dem Smoker verbunden werden kann. Hier wäre es sicher schön gewesen, evtl. einen zweiten oder dritten Fühler an den Traeger anschließen zu können. Auch werden fünf Aluschalen für den Fettauffang mitgeliefert. Damit ich erst mal Ruhe habe, bestellte ich direkt acht Sorten Pellets (9 kg pro Sack) dazu: Hickory, Mesquite, Erle, Eiche, Ahorn, Kirsch, Apfel, Pecan – das komplette Pellet-Sortiment von Traeger.

Die Montage
Soviel vorab: es sind insgesamt nur um die 20 Schrauben, die angezogen werden müssen, jedoch empfehle ich eine zweite Person für den Aufbau hinzuzuziehen, da der Timberline später gekippt werden muss! Die beiliegende Anleitung ist absolut aussagekräftig und erklärt jeden Schritt, obwohl diese (noch) auf Englisch ist. Neben dem Schraubenmaterial liegt auch schon das benötigte Werkzeug in Form eines Schraubendrehers, Inbusschlüssels und Maulschlüssels bei.

Zuerst entnimmt man alle Teile aus dem Karton, bis nur noch der Grill übrig bleibt. Dann schneidet man den Karton an allen Ecken auf und entfernt diesen. Diese Kartonstücke können als Unterlage für die weitere Montage dienen. Nun kommt der Part, bei dem eine zweite Person absolut notwendig ist, weil das Monstrum von Grill satte 120 kg auf die Waage bringt, und auf die Seite gekippt werden muss. Als Auflagefläche verwendet man am besten weiteres Verpackungsmaterial, so dass der Smoker etwas erhöht liegt, um die Füße sauber montieren zu können. Jeder Fuß ist eindeutig gekennzeichnet – eine Falschmontage ist somit fast unmöglich. Die vier Füße werden mit je zwei durchgehenden Schrauben fixiert. Nachdem die Füße fest angezogen sind, werden die Seitenteile zwischen die vorderen und hinteren Füße montiert. Jetzt kann der Smoker wieder zusammen mit der zweiten Person aufgestellt werden. Im letzten Schritt werden noch die Front- und Seitenablagen aus Edelstahl angeschraubt und wir sind schon fertig! Insgesamt kann man für die Montage ungefähr eine Stunde einplanen.

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Der Timberline 1300 im Detail
Dann schauen wir uns den Smoker mal genauer an. Fangen wir mit den Zahlen und Fakten an:

- Temperaturstufen von 70 °C bis 260 °C in 5 °C Schritten wählbar.
- 8.390 cm² Grillfläche auf drei Ebenen
- Kapazität der Pelletkammer: 10,9 kg
- Hauptgrillrost: ca. 86 x 42 cm
- Grillrost 2. Ebene: ca. 86 x 35 cm
- Grillrost 3. Ebene: ca. 86 x 21 cm
- Produktabmessung: ca. 120,9 x 147,7 x 69,4 cm (H x B x T)
- Gewicht: ca. 120,5 kg.

Die Pelletkammer bietet Kapazität für fast 11 kg Pellets. Auf den Deckel legt man das magnetische Schneidebrett auf, das super hält und selbst bei aufgeklapptem Deckel nicht wegfällt – eine sehr schöne Lösung. Unter dem Deckel befindet sich das Ablagefach für das Grillthermometer, so dass es immer am richtigen Platz ist. Durch Öffnen der Klappe auf der Rückseite der Kammer kann man diese entleeren, möchte man die Sorte der Pellets für einen anderen Geschmack am Fleisch wechseln. Diese Klappe sollte auch wirklich nur geöffnet werden, wenn man die Sorte wechseln möchte. Sie lässt sich erst wieder schließen, wenn die Kammer komplett leer ist. Zum Entleeren sollte man ein geeignetes Behältnis unter den Auslauf stellen, so dass alle Pellets aufgefangen werden.

Am Boden des Garraumes liegt die Schnecke, die die Pellets von der Pelletkammer in die Brennkammer befördert. Hier werden die Pellets dann entzündet. Über der Brennkammer werden die Abdeckungen eingesetzt. Ohne das eingesetzte Fettablaufblech sieht man sehr gut den Kanal, den das Fett und der Fleischsaft nehmen, bevor sie in die auswechselbare Aluschalen unter dem Smoker laufen. Sobald die Grillroste eingesetzt sind, ist der Smoker bereit zum Befüllen mit Unmengen an Fleisch. Oben rechts befindet sich der Temperaturfühler der Garraumtemperatur, der verantwortlich für die richtige Regelung des Timberlines ist. Der schwere, doppelwandige Deckel mit einem massiven Griff aus Edelstahl schließt den Garraum sauber und sicher ab. Dichtband sorgt ebenfalls dafür, dass kein Rauch austritt.

Der Timberline wird an der „Kommandozentrale“ mit Buttons, Drehbuttons und Display gesteuert. Hier kann man die gewünschten Temperaturen, diverse Grillmodi und Konfigurationen einstellen und vornehmen. Die Buttons lassen sich angenehm bedienen, ebenfalls das Scrollrad, mit dem man sehr genau arbeiten kann.

Ich war sehr überrascht, dass man den Smoker recht einfach im Rasen bewegen kann, trotz seines Gewichts. Insgesamt sind Fahrwerk, bzw. die angeschraubten Füße sehr stabil. Zwei der Füße sind lenkbar, so dass man den Grill gut manövrieren kann.

Einbrennen und Inbetriebnahme
Bevor man den Timberline das erste Mal mit Fleisch bestückt, sollte dieser nach Herstellerangaben für 45 Minuten eingebrannt werden. Dazu entnimmt man zuerst die Roste und die Fettablaufwanne. Der Fettablauf auf der linken Seite wird mit etwas Wasser gefüllt und das Sieb eingesetzt. Natürlich füllt man die Pelletkammer mit Pellets. Nun kann der Einbrennprozess beginnen…

Dazu startet man den „Prime Auger“-Modus, bei dem die Schnecke Pellets in die Brennkammer fördert. Dieser Vorgang dauert mehrere Minuten, bis dann die ersten Pellets am Ziel ankommen. Sobald 5 – 6 Pellets in der Brennkammer sind, bricht man den Modus ab, regelt die Höchsttemperatur von 260 °C ein und drückt den roten „Ignite“-Button – die Pellets werden nun entzündet. Langsam geht der Timberline auf Temperatur, bis er die 260 °C erreicht. So lässt man den Smoker nun 45 Minuten laufen, so dass alle Produktionsrückstände und Fette verbrennen. Nach der Einbrennphase startet man dann den „Shutdown-Cycle“, bei dem der Smoker „heruntergefahren wird“. In diesen 10 Minuten (Countdown wird am Display angezeigt) werden die letzten Pellets verbrannt und es werden keine neuen Pellets mehr gefördert. Am Ende bleibt nur noch etwas Asche übrig.

Das Traeger WIFIRE-System
Das Traeger WIFIRE ist sicher ein Highlight, was die Timberline-Serie auszeichnet und von anderen Pelletsmokern abhebt. Mittels Smartphone-App kann von überall und jederzeit auf den laufenden Smoker zugegriffen werden, so dass Temperaturen eingesehen, eingestellt oder geändert werden können. Auch lässt sich hiermit z.B. der „Super Smoke“ oder der „Keep Warm“-Modus aktivieren.

Der Traeger Timberline wird dazu einmalig mit der App am Smartphone gekoppelt. Dort gibt man auch seine Routerdaten ein, womit ein Zugriff auf der Smoker von überall möglich ist. Für die Einrichtung und das spätere Betreiben des Traegers mittels App ist eine sehr gute WLAN-Verbindung notwendig. Wer im Garten mit seinem Smartphone teils schlechten Empfang hat, wird Schwierigkeiten haben, den Grill mit der App zu nutzen. Eventuell muss mit einem Repeater gearbeitet werden.

Fazit
Monströs, funktionell, stylisch – so würde ich den Traeger Timberline 1300 mit drei Worten beschreiben. Der Garraum bietet Platz für viele Kilos Fleisch, so dass der Smoker für Events oder Caterings sicher interessant ist, aber natürlich auch für den Hobbygriller, der seine Freunde und Familie verköstigen möchte. Der Pelletsmoker hat beim Einbrennen und während der Inbetriebnahme tadellos funktioniert, auch die ersten Stücke von Fleisch sind hervorragend geworden. Lediglich beim Verbinden mit dem Netzwerk hat es mehrere Versuche gebraucht, wobei ich die Funktionen nicht mehr missen möchte. Das Design des Timberline ist stimmig und durchdacht und er ist somit sicher ein Eyecatcher. Klar, mit einem Preis von 2.899,- EUR ist der Timberline 1300 sicher kein Schnäppchen und der ein oder andere wird sich ein Kauf sicher gut überlegen. Jedoch bekommt man für das Geld einen massiven und durchdachten Pelletsmoker, der eine große Range an Temperaturen abbildet (somit nicht nur zum Smoken verwendet werden kann) und viel High-Tech.

Wie bereits erwähnt wird es nach einer ausgiebigen Testphase einen weiteren Bericht zum Timberline 1300 geben - seid gespannt!

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