Direktes und indirektes Grillen
Wenn z.B. am Stammtisch über das Grillen philosophiert wird, und es fallen die Worte „direktes Grillen“ und „indirektes Grillen“, dann folgen meistens verwirrte und ahnungslose Blicke unter den Anwesenden. Wenn man jedoch den Unterschied kennt, eröffnen sich einem unzählige Möglichkeiten, wie man seinen Grill neben dem 08/15-Steak anderweitig und vielseitiger einsetzen kann.
Keine Sorge – es ist ganz einfach!
Beim direkten Grillen liegt das Grillgut direkt über der Hitzequelle (Briketts, Kohle) und wird dadurch scharf angebraten. Die direkte Methode ist sinnvoll bei kleinen Fleischstücken, wie z.B. Steaks, Hamburger, Fischfilets und Hähnchenbrust. Von außen wird das Fleisch scharf angebraten, innen gart es.
Beim indirekten Grillen liegt das Grillgut neben der Hitzequelle, also nicht über der Glut. Der Grill ist quasi ein Backofen, und neben dem Garen kann auch geräuchert werden. Es gibt verschiedene Anordnungen um eine indirekte Grillzone herzustellen (Kohlekörbe an der Seite, Minion-Ring).
Direkt Vs. Indirekt
Glutring mit Tropfschale
Der Bereich direkt über der Tropfschale ist die indirekte Zone. Hier kann z.B. ein Braten indirekt gegart werden.
Trichtersystem (Outdoorchef)
Mit dem Trichtersystem kann auf der linken Seite indirekt, auf der rechten Seite direkt gegrillt werden.
Kohlekörbe
Im mittigen Bereich kann indirekt gegrillt werden. Die Anordnung mit zwei Kohlekörben an der Seite eignet sich z.B. für ein Dosenhähnchen.
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