Wer viel grillt, der schneidet automatisch viel Fleisch und benötigt eine stabile Unterlage! Wenn das Brett dann noch mit einer genialen Optik punktet - umso besser...

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Die Anton Doll Holzmanufaktur aus München entwickelt und produziert massive Möbel und Einrichtungsgegenstände. So findet man neben Tischen, Sitzbänken und Hockern aber auch Holzkunststücke, die uns Grillern sehr gefallen. Den Leitspruch „Minimalistisches Design trifft auf traditionelles Handwerk“ erkennt und versteht man sofort, wenn man ein Produkt der Manufaktur in der Hand hält. Bei mir war es der Hackblock „Hannibal“.

Unschwer zu erkennen, dass sich das Wort „Hackblock“ ein klein wenig von „Schneidebrett“ abhebt. Bei einem Hackblock stellt man sich ein schweres, massives Stück Holz vor, das zum Zerteilen von großen Fleischstücken verwendet wird. Und in der Tat ist der Hackblock „Hannibal“ alles andere als ein Schneidebrett. Der massive Holzblock bringt stolze fünf Kilogramm auf die Waage und glänzt zudem durch sein Design und seine Optik.

Details in Kürze
Holz: Eichenholz
Oberfläche: geschliffen und geölt
Abmessungen (Länge x Breite x Dicke): 44 x 32 x 6 cm
Gewicht: 5 kg

Optik
Der Hackblock ist super verarbeitet und punktet natürlich durch seine tolle Optik! Er hat eine schöne Maserung und ist somit der absolute Hingucker in der Küche oder neben dem Grill. Beim verwendeten Stirnholz zeigen sich die Jahresringe des Holzes an der Oberfläche. Es ist sehr hart und beim Schneiden werden die Fasern nur geteilt anstatt zerschnitten. Das lässt die Oberfläche des Hackblocks wiederstandfähiger machen und die Optik bliebt erhalten. Ein weiterer Vorteil des Eichenholzes ist es, dass es Messerklingen schont, trotzdem hart genug zum Schneiden ist und antibakteriell wirkt.

Der Hackblock im Einsatz
Wie sich schon erahnen ließ: der massive Hackblock liegt sehr gut auf der Arbeitsfläche der Küche auf, die vier Gummifüßchen verhindern zudem ein Verrutschen des Holzes. Natürlich geht das Schneiden von Gemüse, Obst und ähnlichem stressfrei von der Hand und stellen den Hackblock vor keine große Herausforderung.

Doch wie verhält er sich im Härtetest beim Zuschneiden eines großen Stückes Roastbeef in Steaks? Andere “leichtere” Bretter verlieren schnell den Halt, vor allem wenn man mit dem Messer durch eine dickere Fettschicht schneidet – auch dann, wenn das Messer scharf ist (davon gehe ich aber grundsätzlich aus). Auf dem “Hannibal” ließ sich das Fleisch sauber und ruhig schneiden, das Holz bewegte sich nicht: so stellt man sich das vor!

Reinigung und Pflege
Die Reinigung und Pflege des Holzes ist denkbar einfach, jedoch sollte man sie auch durchführen… Nach der Verwendung wischt man das Brett unter fließendem Wasser ab und mit einem feuchten Lappen sauber. Man sollte nur milde Reinigungsmittel verwenden und das Holz nicht einweichen, ansonsten könnte es sich verziehen. Das Brett wird mit einem Tuch trockengerieben und dann aufrecht zum Trocknen aufgestellt.

Sollte die Oberfläche des Hackblocks nach mehrfachem Benutzen blass werden, reibt man es mit einem Speiseöl (Leinöl, Olivenöl, …) ein. Mit einem Küchenpapier trägt man das Öl gleichmäßig auf und lässt es über Nacht einwirken. Ölreste werden am nächsten Tag mit einem Tuch abgewischt – das war schon alles!

Fazit
Der Name ist Programm: auf dem massiven Hackblock “Hannibal” lässt sich super arbeiten und selbst bei größeren Fleischstücken bewegt sich das Holz nicht vom Fleck. Die Optik spricht für sich und somit passt “Hannibal” super in die Küche oder Outdoorküche. Wer seinen Holzblock pflegt, wird sehr lange Freude daran haben. Wer keine Kompromisse eingehen möchte, für den ist "Hannibal" das perfekte Werkzeug! Ich kann das Schmuckstück auf alle Fälle weiterempfehlen.