Mit dem Einbrennen seines Gussrosts verfolgt man zwei Ziele. Zum einen bewahrt man das Gusseisen vorm Rosten (Guss ist offenporig und nimmt Feuchtigkeit gut auf), da beim Einbrennvorgang eine Schutzschicht entsteht. Zum anderen entsteht eine Patina, durch die das Grillgut am Rost nicht haften bleibt. Ziel ist es somit nicht, den Grill und den Rost bis ins Unendliche hochzuheizen, sondern eher um den Schutz und die Eigenschaften des Materials zu erhalten.

So brennt man einen Gusseisenrost vor Erstgebrauch ein:

  • Der Grill wird eingeheizt. Dabei legt man die komplette Fläche unter dem Rost mit glühender Holzkohle oder Briketts auslegen (Temperatur ca. 200 °C). Bei einem Gasgrill stellt man alle Brenner an.
  • Dann wird der Rost mit einem hoch erhitzbaren Öl (z.B. Rapsöl) eingerieben.
  • Je nach Öl fängt es früher oder später an zu rauchen – das Zeichen, dass das Öl auf dem Gussrost verbrennt.
  • Der Rost ist eingebrannt, wenn es nicht mehr raucht. Nun kann das Grillgut aufgelegt werden.

So pflegt man seinen Gusseisenrost (nach Gebrauch):

  • Den Grill nach dem Grillvorgang weiterlaufen lassen, so dass eventuelle Grillrückstände verbrennen.
  • Übriggebliebene Rückstände, die nicht verbennen, mit einer Spachtel oder Stahlbürste entfernen.
  • Den Rost mit Öl einreiben.
  • Den Rost niemals mit Spülmittel reinigen, da sonst die Schutzschicht zerstört wird. 

Wenn man diese Tipps befolgt, hat man sehr lange Freude an seinem Gusseisenrost!

 

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