Feuerplatten sind (immer noch) Trend in der Grill- und BBQ-Szene und er scheint auch nicht abzuflauen. Wir testen die große Feuerplatte mit einem Durchmesser von 100 cm von grillrost.com für euch!

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Manchmal brauche ich halt länger… Lange meinte ich, dass ich nicht unbedingt eine Feuerplatte benötige. Als ich mich mit den Jungs von grillrost.com getroffen habe (Bericht), überraschten sie mich mit der damals neuen, großen Feuerplatte, die einen Durchmesser von 100 cm hat und nochmals größer als die bisherige 80er Platte ist. Ich war auf das Experimentieren an der Platte schon sehr gespannt.

Was ist eine Feuerplatte?
Feuerplatten sind meist runde Stahlplatten mit einem Loch in der Mitte, die über einer Feuertonne oder Grillschale durch offenes Feuer aufgeheizt werden. Durch das Loch kann dem Feuer Brennstoff zugeführt werden. Die Platte heizt sich von Innen nach Außen aus, so dass verschiedene Temperaturzonen entstehen: in der Mitte ist die Platte natürlich am heißesten, weiter außen ist sie „kühler“. Fleisch kann so beispielsweise im Inneren scharf angegrillt werden und außen danach gargezogen oder warmgehalten werden. Durch das offene Feuer hat die Platte auch eine gesellige Funktion und holt die Gäste mit ans Feuer.
 
Die Feuerplatte von grillrost.com
Die neueste Platte von grillrost.com hat einen Durchmesser von 100 cm. Sie ist aus 6 mm starkem Stahl gefertigt, bringt somit auch ungefähr 34 kg auf die Waage. Die Platte ist perfekt für ein Ölfass (216 Liter, 58,5 cm Durchmesser). Warum hier kein Edelstahl zum Einsatz kommt, erklärt grillrost.com super in diesem Beitrag.
 
Wem 100 cm Durchmesser zu groß sind, kann auch eine universelle 80 cm Platte oder spezielle Feuerplatten für den Kugelgrill mit folgenden Durchmessern wählen: 47 cm, 50 cm, 57 cm, 60 cm, 67 cm. Die Platte für den Kugelgrill haben wir auch schon getestet (siehe hier) und machte uns sehr viel Spaß!
 
 
Zubehör
Grillrost.com bietet für einen sicheren Halt der Platte auf einem Ölfass oder einer Feuerplatte eine geeignete Auflageleiste an, die ich jedem ans Herz legen würde. Durch die Leiste bekommt das Feuer sogar mehr Luft, da die Platte um ca. 5 cm erhöht wird und sich somit ein Spalt zwischen Feuerstelle und Platte bildet. Des Weiteren gibt es einen Wok-Aufsatz aus Edelstahl, der in das mittige Loch eingesetzt wird und optimal einen Wok trägt. Wer direkt über dem Feuer ein Steak grillen möchte, kann das Loch auch mit einem Edelstahl-Grilleinsatz bedecken. Seit neuestem gibt es auch noch einen Schneidebretthalter inkl. Brett, der an die Platte befestigt werden kann und als Ablage- oder Arbeitsfläche dient. Durch das angebotene Zubehör lässt sich die Feuerplatte wirklich multifunktionell einsetzen. Um auf der Platte erfolgreich grillen zu können, empfiehlt es sich auch einen Spatel zum Wenden und Verschieben (gerade für kleinere Sachen wir Zwiebeln) des Grillguts und feuerfeste Handschuhe zu beschaffen.
 
Einbrennen der Feuerplatte
Bevor man auf der Platte grillen kann, muss diese eingebrannt werden, damit der unbehandelte Stahl eine Patina bekommt. Dabei wird die Platte mit Öl (Sonnenblumen- oder Rapsöl) benetzt und dann unter offenem Feuer erhitzt, so dass eine schwarze Patina entsteht. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden, auch wenn die Platte evtl. länger nicht im Gebrauch war und Rost angesetzt hat. Nicht erschrecken, wenn sich die Platte etwas wölbt. Das ist ganz normal und hat keinen negativen Effekt auf Material und Handling. Im besten Fall nutzt man die Wölbung so, dass austretendes Fett oder Flüssigkeiten in Richtung Feuer laufen.
 
Grillen mit der Feuerplatte
Der Spaß kann nun beginnen! Mit Briketts und Holzscheiten entfache ich ein Feuer und lasse die Feuerplatte auf Betriebstemperatur kommen. In der Mitte hat die Platte schon über 300 °C, außen ca. 100 °C – wir sind also startklar und können die Platte belegen. Es gab Burger… Das Burgerfleisch wurde zuerst in der heißen Zone von beiden Seiten scharf angebraten und später auf der äußeren Zone auf „medium“ gezogen. Auch der Bacon wurde in der Mitte knusprig gegrillt. Die weiteren Beilagen wurden natürlich auch auf der Platte zubereitet. Zwischendurch legt man dünne Holzscheite nach, die schnell Feuer fangen und die Feuerplatte auf Betriebstemperatur halten.
 
Am Testobjekt des Burgers konnte man die verschiedenen Zonen der Feuerplatte einsetzen, was riesig Spaß gemacht hat. Man hat auf der Platte jederzeit alles im Blick und muss nicht an verschiedenen Geräten oder Grills hantieren. Egal ob es das Fleisch, der Bacon oder die Zwiebeln sind, auf der Platte kann alles zubereitet werden. Sogar zum Anrösten der Buns ist sie perfekt! So oder so ähnlich kann ich mir auch das Begrillen einer größeren Gesellschaft vorstellen. Platz ist auf der 100 cm Platte definitiv vorhanden.

Im nächsten Durchgang gab es ein Schweinekotelett bzw. Tomahawk-Steak von der Feuerplatte. Diese wurde wieder aufgeheizt, das Fleisch wurde nur dezent von beiden Seiten gesalzen. Auf der heißen Zone am Feuer wurde das Kotelett von beiden Seiten für wenige Minuten scharf angebraten und dann weiter außen zum Garziehen positioniert. Währenddessen bereitete ich noch etwas buntes Gemüse (Paprika, Zucchini, Pilze) mit Olivenöl und Gewürzen auf der Platte zu. Das Steak wurde genial und das Gemüse hat super dazu gepasst. Auch hier hat mich die Feuerplatte überzeugt!

 
Pflege der Feuerplatte
Die Pflege bzw. Reinigung der Platte ist relativ einfach. Angebrannte Speisereste werden mit einer Spachtel einfach weggekratzt und in die Flammen geschoben. Danach wird die noch warme Platte mit Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl) leicht eingerieben, so dass sie weiter eine schöne Patina bildet und vor Rostbefall geschützt ist. Sollte nach einer längeren Ruhezeit doch mal etwas Rost ansetzen, brennt man die Platte einfach neu ein.
 
Fazit
Ja, nun hat es auch mich erwischt und wurde vom Feuerplattenfieber gepackt. Die große Feuerplatte von grillrost.com hat mich in mehreren Tests überzeugt und das Grillen darauf macht richtig Spaß. Auch die Spielerei mit dem Feuer ist natürlich ein Argument, was (vor allem bei Männern) für die Platte spricht. Zwar benötigt man anfangs etwas Eingewöhnungszeit, um mit den verschiedenen Temperaturzonen zu arbeiten, doch irgendwann klappt das ganz gut. Ich werde mir definitiv noch ein Fass besorgen, damit ich die Feuerplatte in einer rückenschonenderen Höhe betreiben kann.

 

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