Vor Kurzem habe ich mich durch verschiedene Cuts von amerikanischem Rindfleisch (US Beef) getestet. Natürlich möchte ich euch daran teilhaben lassen...

[Werbung]  

In Kooperation mit der U.S. Meat Export Federation bekam ich die Möglichkeit mehrere Cuts von amerikanischem Rindfleisch (US Beef) zu testen. Das Fleischpaket konnte ich mir über Gourmetfleisch.de zuschicken lassen. Ich habe die Steakbox American Beef ausgewählt und freute mich nach der Bestellung schon auf das Fleisch. Die Ware wurde bereits einen Tag später eisgekühlt per UPS bei mir angeliefert - besser bzw. schneller kann es nicht laufen: das hat schon mal geklappt. 

Der Inhalt der Box bestand aus mehreren Steaks:
- T-Bone-Steak (aus dem Roastbeef mit Filetanteil)
- Tri-Tip Steak (auch bekannt als Bürgermeisterstück)
- Flap Steak (aus dem inneren Bauchmuskel)
- Hanging Tender Steak (auch als Nierenzapfen oder Onglet bekannt)
- Petit Tender (auch als Metzgerstück oder Teres Major bekannt)

Um euch einen kleinen Einblick zu geben und euch nicht länger auf auf die Folter zu spannen, lass ich einfach mal ein paar Bilder sprechen…

Die Steaks sind wirklich gut gelungen und haben hervorragend geschmeckt. Hier bedarf es kein „Hokuspokus“, sondern es reicht ein Grill, die Fähigkeit die Temperatur des Grills regeln zu können. Optional empfiehlt es sich noch ein Thermometer für die Kerntemperatur einzusetzen, um das Fleisch hundertprozentig auf den Punkt zu garen.

Für die Zubereitung der Steaks kamen für mich drei Methoden in Frage:

1. "Klassisch": Steak salzen und dann beide Seiten bei hoher Temperatur scharf angrillen, damit eine schöne Kruste entsteht. Danach zieht man das Fleisch bei niedrigerer Grilltemperatur im indirekten Bereich auf die gewünschte Kerntemperatur.

2. "Rückwärts": Steak salzen und dann bei niedriger Grilltemperatur fast fertig garen (ca. 3-4 °C vor gewünschter Kerntemperatur). Danach bei hoher direkter Hitze beide Seiten für eine schöne Kruste angrillen.

3. "Smoken": Steak würzen (nun sind auch Pfeffer, andere Gewürze oder Rub erlaubt) und indirekt unter dezenter Zugabe von etwas Rauch auf den gewünschten Gargrad grillen.

Bei allen drei Methoden empfiehlt es sich das Steak noch 2 - 3 Minuten nach dem Grillen ruhen zu lassen uns dann erst aufzuschneiden.

Wer mal Lust auf etwas anderes hat und sich ein wenig durch unterschiedliche Zuschnitte probieren möchte, dem kann ich die Steakbox „American Beef“ ans Herz legen. Hier ist für jeden Steakliebhaber etwas dabei und bietet eine gute Gelegenheit nicht nur das Fleisch, sondern eventuell auch verschiedene Zubereitungsarten zu testen.