Der SteakChamp im Test: das intelligente Thermometer um jedes Steak perfekt auf den Punkt zu garen!

SteakChamp verspricht das perfekte, auf den Punkt gegarte Steak – dieser Aussage wollte ich mal auf den Grund gehen...

Als Testobjekt diente die Variante „MR – medium rare“, d.h. das Thermometer ist für eine Kerntemperatur von 54 °C ausgelegt. Neben medium rare sind noch drei weitere Varianten erhältlich: rare (48 °C), medium (60 °C) und medium well (66 °C).

Das SteakChamp ist ein intelligentes Steak-Thermometer, das über eine integrale Temperaturmessung verfügt. Die Temperatur wird über den ganzen Metallfühler ermittelt und nicht punktuell, wie bei anderen Thermometern. Somit erzielt man genaueste Ergebnisse. Über eine LED wird man über den Zustand des Steaks informiert, so dass man es beim perfekten Gargrad vom Grill nimmt.

Im Lieferumfang sind das Thermometer, der Activator und eine Bedienungsanleitung enthalten. Das Thermometer ist ca. 8,5 cm lang und wiegt 16 Gramm.

Um das Thermometer zu testen, habe ich ein schönes Fleisch ausgewählt: ein Ribeye Black Label von der Metzgerei "Der Ludwig". Es ist 4,5 cm dick und bringt 427 Gramm auf die Waage. Dieses wurde 2 Stunden vorm Grillen aus dem Kühlschrank genommen und leicht gesalzen.

Ribeye Black Label

Bevor der SteakChamp ins Fleisch gesteckt wird, aktiviert man den „Nagel“ mit Hilfe des Activators. Dazu legt man das Thermometer 1 Sekunde ein und entnimmt ihn wieder. Die rote LED leuchtet nun alle 6 Sekunden, was bedeutet, dass das Thermometer einsatzbereit ist.

Nun wird der Nagel seitlich ins Fleisch gesteckt. Dabei sollte man darauf achten, dass das Thermometer komplett versenkt ist. Die LED leuchtet immer noch alle 6 Sekunden auf.

Ich grille mein Steak zuerst direkt bei hoher Hitze (ca. 300 – 350 °C) von beiden Seiten jeweils 3 Minuten auf dem Gussrost an. Für ein schönes Branding (das Auge isst mit), drehe ich das Steak immer nach 90 Sekunden um. 

Das Steak wird im indirekten Bereich bei ca. 130 - 150 °C fertiggegrillt. Wenn die LED einen schnellen Doppelblitz abgibt, nimmt man das Steak vom Grill. Entweder hebt man immer wieder mal den Deckel leicht an, um die LED sehen zu können oder man positioniert das Fleisch günstig, so dass man durch die Lüftungsschieber das Blinken sehen kann (klappt wunderbar!). Das Thermometer ermittelt die optimale Ruhezeit für das Steak, da es noch nachzieht. Wenn der Doppelblitz erlischt, hat das Steak die gewünschte Temperatur.

 

Mit Hilfe des Activators (Rückseite) lässt sich das Thermometer leicht herausziehen. Nun die Stunde der Wahrheit – konnte der SteakChamp das perfekte Steak zaubern?

Und wie...

Fazit:

Das SteakChamp-Thermometer hat mich komplett überzeugt. Es ist einfach zu bedienen und hat wirklich „ein perfektes Steak“ gezaubert. Laut Artikelbeschreibung hält das Thermometer auch kurzzeitige Temperaturen von bis zu 500 °C aus und kann bis zu 1000 mal verwendet werden. Durch die integrale Temperaturmessung über den ganzen Metallfühler lassen sich auch genauere Ergebnisse erzielen als mit einem punktuellen Messwert (Knochen, Fettaugen können das Ergebnis verfälschen). Der SteakChamp ist sicher nicht für den Steak-Profi gedacht, der seine Steaks blind auf den gewünschten Gargrad zieht, sondern eher für jemand, der auf Nummer sicher gehen möchte, dass das gute Rinderfilet auch gelingt. Ich persönlich halte es für eine schöne technische Raffinesse und werde damit sicherlich öfters perfekte Rindersteaks grillen.