Wie bereits in meinem Blog-Artikel vom 30. Mai angekündigt, stelle ich euch heute das Porterhouse-Steak vom irischen Hereford-Rind vor. Dieser Cut war ein Teil meiner Bestellung, die ich mit meinem 150 EUR-Gutschein eingelöst habe.

Seit dem 17. Jahrhundert ist die Rinderrasse Hereford als eigene Rasse anerkannt. Die Besonderheit am Fleisch ist die Tatsache, dass es bei reiner Grasfütterung eine sehr hohe Marmorierung erhält, die für den unbeschreiblichen und intensiven Fleischgeschmack verantwortlich ist. Die Rinder verbringen ihre Zeit im saftigen Grün Irlands von März bis Oktober im Freien – die beste Voraussetzung für eine ideale Futtergrundlage. Das Hereford-Fleisch von Otto Gourmet unterliegt strengen Qualitätskriterien hinsichtlich Stammbaum, Schlachthalter und Marmorierung. So kommt es, dass nur ca. 4 % der geschlachteten Tiere den Anforderungen entsprechen und als Hereford Prime deklariert werden.

Das bestellte Porterhouse-Steak brachte stolze 844 g auf die Waage und war 4 cm dick – beste Voraussetzungen für ein perfektes Steak vom Grill. Das Porterhouse-Steak wird aus dem hinteren Rückenbereich des Rindes geschnitten und hat einen größeren Filetanteil als das bekannte T-Bone-Steak, das weiter vorne sitzt.

Das Steak habe ich ca. 1 Stunde vorm Grillen aus dem Kühlschrank geholt und ordentlich gesalzen. Den Fettrand habe ich eingekerbt, so dass sich das Steak beim direkten Angrillen verformen kann und nicht starr am Fettrand hängt. Zuerst wurde das Porterhouse von beiden Seiten bei hoher Hitze (ca. 300 °C) drei Minuten je Seite direkt gegrillt und dann bei 120 °C indirekt auf 54 °C Kerntemperatur gezogen.

Nach dem Auslösen des Knochens habe ich das Steak aufgeschnitten und ohne zusätzlichem Salz oder Pfeffer getestet: sehr zart, dominanter Rindergeschmack, wahrlich ein Genuss! Normalerweise bin ich kein Fan des Fettrandes, doch selbst das Fett schmeckt super, was mir ein Kumpel beim Testen so bestätigt hat. In meiner persönlichen Rangliste des besten Rindfleisches ist das Hereford Prime definitiv oben dabei! Sicher - bei einem Kilopreis von 69,- EUR spielt es auch preislich in einer anderen Liga, doch getestet muss man es haben. Für einen besonderen Anlass oder zum Steak-Tasting mit Freunden, das Hereford wird alle überzeugen!