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Die fette Kuh ist der Kult-Imbiss Nummer 1 in Köln. Wer nicht selbst schon drin war, hat zumindest mal davon gehört. Die Kuh brachte 2016 ihr Buch auf den Markt. Genau: „ihr“ Buch.

Eines vorweg: bei dem Buch handelt es sich nicht um ein reine „Rezepte-Sammlung“, sondern hier erfährt der Leser unter anderem die Geschichte, die Hintergründe und viel Insider-Wissen zum beliebten Burger-Restaurant „Die fette Kuh“ in Köln, das es seit 2011 gibt.

Das Buch beginnt mit der Vorstellung von „Die Fetten“. Hinter den Machern der Fetten Kuh stehen die Chef Walter Schnerring und Andreea Bratu, sowie Küchenchef Martin Block. In den ersten Kapiteln bekommt der Leser einen Blick hinter die Kulissen: die Idee hinter der Kuh, ihre hohen Qualitätsansprüche, und den Werdegang der einzelnen Personen bis zur Kuh.

Es folgen die Rezepte… Und zwar werden die einzelnen Komponenten des Burgers anhand eines „Burger-Baukastens“ vorgestellt. Als erste Komponente wird auf das Bun eingegangen. Hier bekommt der Leser zuerst einen Einblick in die heiligen Hallen der Bäckerei Ecke, die die Buns für die Kuh produzieren. Man erkennt wieder, dass Altbewährtes kombiniert mit neuen und frischen Ideen super harmonieren. Rezepte gibt es dann für Ciabatte-, Weizen- und Roggen-Buns.

Auch Gemüse und Salat sind wichtige Komponenten für einen Burger. In diesem Abschnitt bekommt man viele Ideen, wie man einen Burger einfach aber kreativ aufwerten kann.

Nun folgen verschiedene Rezepte für Saucen – teils sehr speziell (z.B. Preiselbeerschmand oder Guacamole), oder auch schnell und einfach (Petersilien-Mayo, griechischer Joghurt). Alle 16 Rezepte klingen sehr lecker und ich bin mir sicher, dass hier jeder fündig wird.

Thema Fleisch: die Patties. Auch hier gewährt die Kuh tiefe Einblicke in die Herkunft des Fleisches und deren Weiterverarbeitung zu Patties. Das hier verarbeitete Fleisch stammt ausschließlich von Freilandtieren, die für anderthalb bis zwei Jahre auf den Weiden aus der Umgebung lebten.

Das Topping ist neben dem Patty sicher das Hauptmerkmal des Burgers. In diesem Kapitel bekommt der Leser nun verschiedene Vorschläge (inkl. Rezepte) für leckere Toppings, die entweder aus Fleisch, Fisch, Käse, Gemüse oder Pilzen hergestellt werden. Auch zwei vegetarische Varianten als Patty-Ersatz reihen sich ein.

Im nächsten Kapitel folgen endlich 15 kreative Burger-Rezepte, bei denen sicher für jeden Burger-Fan etwas dabei ist. Die Rezepte sind sehr einfach aber logisch aufgebaut. Dabei werden die einzelnen Burger-Zutaten aus dem Burger-Baukasten entnommen. Auch der Aufbau des Burgers, also die Reihenfolge der Zutaten, werden erklärt. Unter anderem nennen sich die Burger: Alaaf-Burger, Inside Out, Soft-Shell Crab.

Dann werden die Burger der Woche vorgestellt. Wer die Fette Kuh kennt, dass es jede Woche eine spezielle Burger-Kreation in der Kuh zum Verkosten gibt, die so nicht in der Standard-Speisekarte aufgeführt ist. Auch das zeigt die Kreativität der Kuh – man will der Kundschaft immer etwas Besonderes bieten und definitiv nicht langweilig sein! Hier gibt es jedoch keine Rezepte, sondern das Bild des fertigen Burgers und die Angaben der einzelnen Zutaten, was aber reicht, um sich ein paar Ideen für künftige Burger-Orgien zu holen.

Was wäre ein Burger ohne eine Beilage? Natürlich müssen es Fritten sein! Hier folgen nun drei Rezepte für „Standard“-Fritten, Knoblauchfritten und Chili Cheese Fries. Salat passt aber auch sehr gut zu Burger und Fritten… Es gibt noch drei Rezepte für verschiedene Salate oben drauf!

Das passende Getränk darf natürlich auch nicht fehlen. Die Kuh hat drei eigene Biere im Programm, das jedes auf seine Weise speziell ist. Mit 8 Vol.-% ist das „Fette IPA“ nicht nur stark, sondern trotzdem noch lecker. Die Biere werden in einer kleinen Brauerei „gefertigt“.

Im letzten Kapitel geht es um das „Wurst Case Szenario“, wie sich das Team der Kuh erfolgreich an Hot Dogs versuchte. Natürlich gibt es auch hiervon leckere Rezepte.

Hier ein paar Einblicke in das Buch: 

Fazit
Alles in allem ist das Buch ein interessanter Mix zwischen Rezepten und der Story der Fetten Kuh. Obwohl ich noch nie zu Gast in der Lokalität war, hat mich das Buch zu keiner Zeit gelangweilt. Das Buch lässt tief blicken und es stellt ein freundliches Team vor, das nichts zu verbergen hat. Die Rezepte sind typisch Kuh: brachial, graziös, lecker. Nun ist mir auch klar, dass viele meiner Freunde Stammgäste der Kuh sind und dort sogar mehrmals die Woche burgern. Viele tolle Bilder der Burger, des Teams und der Lieferanten runden das Buch ab und machen es zu einem richtigen Leckerbissen. Eine interessante und lesenswerte Erfolgsstory schwarz auf weiß...

Seitenzahl: 240
Herausgeber: Edition Fackelträger
ISBN: 978-3771646394
Größe: 23 x 2,7 x 26,6 cm

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