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Bier selber brauen mit "Besserbrauer"

Selber Bier brauen - in der eigenen Küche. Geht das? Wir haben das Brauset von Besserbrauer getestet und unser eigenes Bier gebraut: ein Summer Ale…

Über unseren BBQ-Buddy Christian von Westwood BBQ und seines kürzlich erschienenen Artikel „Welches Bier zu welchem Gericht?“ bin ich auf die Brausets von Besserbrauer aufmerksam geworden. Nachdem ich die Seite studiert habe, erschien mir das Brauen meines eigenen Bieres gar nicht mehr kompliziert und der Reiz stieg, es selbst in der heimischen Küche zu brauen.

Im Online-Shop von Besserbrauer wurde ich fündig und bestellte eine Braubox, die das Wesentliche zum Brauen des Bieres enthält. Hier kann man zwischen 7 Sorten (Pale Ale, Summer Ale, Helles, Weizen, IPA, Black IPA, Dunkles) wählen. Diese Startersets beinhalten Braumalz, Hefe, Hopfen, Gärflasche, Gärstopfen, Gärspund, Thermometer, Reinigungsmittel, Abfüllpumpe mit Schlauch, Schlauchklemme, Dosierhilfe und natürlich eine Anleitung je nach Sorte. Alle anderen Dinge, die man zum Bierbrauen benötigt, kann man aus seiner Küche nehmen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, bestellt sich ansonsten eines der Vorteilssets. Das heißt, dass man die Braubox entweder mit dem Flaschenpaket (inkl. Kronkorken und Kronkorkenverschlussgerät) oder dem Zubehörpaket (Sieb, Schöpfkehle, Trichter, Messbecher) wählen kann. Wer alles haben möchte, der wählt das Rundum-Sorglos-Paket (wie ich).

Meine Wahl fiel schlussendlich auf die Sorte „Summer Ale“, das dem Pale Ale ähnelt, aber doch andere, fruchtigere Akzente mit sich bringt. Zu verdanken hat man das der brandneuen, deutschen Aromahopfensorte „Callista“, die laut Produktbeschreibung „die frische Aromen von Zitrusfrüchten, Mandarinenschale und einen Hauch rote Beeren in Dein Bierglas zaubert“. Das hört sich doch gut an!

Bevor man mit dem Brauen startet, sollte man sich die Brauanleitung sorgfältig durchlesen. So sieht man schnell, dass der Prozess in mehreren Schritten erfolgt und hier auch mal Tage oder Wochen dazwischenliegen können. Vom Brautag bis zum fertigen Flaschenbier muss man mit ca. 4 Wochen rechnen. Insgesamt werden ca. 4 Liter Bier produziert.

Ich werde die Schritte hier nur in Kürze erläutern, weil die beiliegende (oder downloadbare) Brauanleitung selbsterklärend ist, jeden einzelnen Schritt genau aufzeigt und auch viele Hintergrundinfos zu den einzelnen Vorgängen liefert.

Der aufwändigste Teil beim Bierbrauen ist definitiv der Brautag, bei dem Maischen, Läutern und Hopfenkochen auf dem Programm steht und das Bier abschließend in die Gärflasche gefüllt wird, um die Gärung anzustoßen. Hier ein kurzer Überblick über die unterschiedlichen Schritte:

1. Maischen: Bei diesem Schritt gewinnt man den Zucker aus dem Malz, der später von der Hefe in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt wird. Dazu vermischt man das Malz mit Wasser und erhitzt die Maische eine Stunde lang auf definierte Temperaturen.

2. Läutern: Hier trennt man das Malz von der Flüssigkeit und wäscht den noch im Malz befindlichen Restzucker aus. Das alles passiert mit dem „Treber“, der hier als natürlicher Filter fungiert. Die Flüssigkeit nennt sich nun „Würze“.

3. Hopfenkochen: Damit das Bier seine Bitterkeit und Aroma bekommt, gibt man Hopfen zur Würze. Je früher man diesen beim Kochen hinzugibt, desto bitterer wird das spätere Bier. Wird der Hopfen später dazugegeben, lässt dies das Hopfenaroma intensiver zur Geltung kommen.

4. Gärung: Die abgekühlte Würze wird in die Gärflasche gefüllt und mit der Hefe zersetzt. Nachdem der Gärspund aufgesetzt wurde, lässt man das Bier mindestens eine Woche, besser bis zu 10 Tage gären.

Schritt 1 – 4 wird am „Brautag“ durchgeführt und beansprucht ca. 4 – 5 Stunden. Nach der Gärphase geht es mit der Abfüllung in Flaschen und der Flaschenreifung weiter.

5. Flaschenreifung: Das „Jungbier“ wird mittels mitgelieferter Pumpe in Flaschen gefüllt. Der eingefüllte Zucker sorgt für die „Spritzigkeit“ des Bieres. So kann die Hefe während der Flaschenreifung Kohlensäure erzeugen. Nachdem die Flaschen gefüllt sind, werden sie mit Hilfe des Kronkorkenverschlussgerätes verschlossen. Die Flaschen reifen nun nochmals 3 Wochen. Nach der Reifezeit stellt man das Bier in den Kühlschrank um die Reifung zu stoppen. Um die Wartezeit zu überbrücken, kann man sich seine eigenen Bier-Etiketten basteln...Nach zwei weiteren Tagen im Kühlschrank kann das Summer Ale dann endlich getrunken werden. 

Fazit
Die wichtigste Frage, die jeden natürlich brennend interessiert: schmeckt das Bier? Die Antwort lautet ganz klar: JA! Ich konnte anfangs gar nicht glauben, was ich da im Glas hatte. Auch ein guter Kumpel, erfahrener Craft Beer Trinker und IPA-Fan war fast sprachlos. Es entstand ein leckeres, süffiges und sehr hopfenbetontes Bier. Ich war so stolz, mein eigenes Bier verschiedenen Personen kredenzen zu dürfen, die allesamt begeistert waren, selbst die Neulinge im Craft Beer oder Pale Ale Bereich. Sicher, die Herstellung bedeutete einen gewissen Aufwand (vor allem am Brautag), jedoch waren die einzelnen Schritte leicht zu verstehen und umzusetzen. Interessant waren auch das Kennenlernen der verschiedenen Schritte des Bierbrauens, die jede Brauereiführung vergessen lassen, weil man einfach selbst Hand anlegt und sich noch tiefer in die Materie einarbeitet. Alle zwölf Flaschen sind mittlerweile leer und ich werde sicher die nächsten 4 Liter Bier brauen, wozu natürlich nur das Nachfüllpaket nachbestellt werden muss, das Hopfen, Braumalz und Hefe beinhaltet. Alle anderen Hilfsmittel können wiederverwendet werden. Ich kann die Braubox von Besser Brauer somit ausnahmslos für alle Bier-Fans und angehenden Hobbybrauer absolut empfehlen!

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